Freitag, 15. November 2013

Wwoofing // Coatesville

Ihr Lieben, erstmal möchte ich mich für alle eure Nachrichten bedanken! Ich freue mich sehr, dass ihr an mich denkt und meine Einträge hier auf meinem kleinen Blog verfolgt. Am liebsten würde ich euch jeden Tag berichten, was wir hier erleben, aber das ist nicht so ganz einfach. Momentan sind Sarah und ich noch sehr damit beschäftigt, richtig in unserem Heimatland auf Zeit anzukommen, uns zurechtzufinden, die nächsten Wwoofing Hosts zu finden usw. und finden deshalb nicht viel Zeit zum Bloggen. Achja, wenn die Zeit dann mal da wäre, haben wir kein Internet und um hier Bilder hochzuladen muss ich an Sarahs Laptop, das kann ich im Gegensatz zum Schreiben nicht auf dem Handy machen. Bitte entschuldigt also, wenn die Einträge auf sich warten lassen.

Nachdem wir unsere erste Wwoofing Familie ja völlig problemlos gefunden hatten, haben wir uns am Samstag nach dem Frühstück von Alissa und Wiebke, (liebe Grüße falls ihr das lest, vielleicht begegnen wir uns auf der Reise nochmal:)) mit denen wir im Hostel unser Zimmer geteilt haben, verabschiedet, haben ausgecheckt und uns auf den Weg zur Bushaltestelle gemacht, von wo aus uns ein Bus nach Albany gebracht hat. Da saßen wir dann gespannt am Bahnhof und warteten auf Angelika, die uns ein paar Minuten später gut gelaunt mit dem Auto abholte. Angelika ist Deutsche, verheiratet mit John (Neuseeländer) und schon seit 34 Jahren in Neuseeland. Von den drei erwachsenen Söhnen lebt momentan nur der Jüngste, Thomas, zuhause. Außerdem wohnen dort noch zwei Hunde, Kater Oscar und ein paar Hühner. Die ganze Familie war supernett und die Umgebung sehr sehr schön. Das große Haus mit dem idyllischen und vor allem gigantischen Garten steht in Coatesville, was aber genau wie Albany immer noch zu Auckland gehört. Unsere Arbeit bestand hauptsächlich aus Unkraut jäten, 5 Stunden pro Tag. War natürlich nicht unanstrengend, aber zu zweit arbeitet es sich ja etwas leichter ;) Im Gegenzug dafür hatten wir ein kleines Zimmer im Haus und wurden mit gutem Essen verpflegt. Das Wetter hier war mit 20°C die ganzen Tage schön, meistens aber ein bisschen bewölkt, also perfekt zum Arbeiten.

Nachmittags und abends haben wir meistens im Internet nach potenziellen nächsten Wwoofing-Familien gesucht, leider erfolglos. Mit unseren Gastgebern und vor allem mit Thomas haben wir uns viel unterhalten, meine Versuche, auch nur einen einzigen vernünftigen Ton aus dem Didgeridoo zu bekommen sind kläglich gescheitert und Fotos haben wir natürlich auch gemacht, ein paar seht ihr ja unten. Am Mittwoch durften wir dann Quad fahren ausprobieren, das war gar nicht so leicht, aber sehr lustig :D Und am letzten Abend hatten unsere lieben Gastgeber eine Überraschung für uns, die uns sehr gefreut hat. Aber dazu mehr in einem nächsten Post.


Laut Angelika und Thomas sollten wir uns unbedingt Coromandel anschauen, aber wie gesagt haben wir weder da noch sonst wo in unserer Nähe fürs Erste einen Wwoofing-Platz gefunden. Momentan ist es einfach etwas schwierig, weil sozusagen "Backpacker-Hochsaison" ist. Nach einigen Überlegungen haben wir uns dazu entschieden, den Bus nach Hahei zu nehmen, dort für 4 Tage im Hostel zu wohnen und uns die Strände anzuschauen. Und da sind wir jetzt, aber auch dazu kommt noch ein seperater Eintrag. Bis dahin, die besten Grüße an euch!

Kommentare:

  1. Ach, Coatsville wie lustig :D Das kenne ich tatsächlich! Ein Teil von der Familie meiner Gastfamilie wohnt da :D Als ich damals meinen Schüleraustausch gemacht habe, hat mich meine Gastfamilie dorthin mitgenommen, weil ihre Enkellkinder irgendeine Veranstaltung an der Schule in Coatsville hatten ;)

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  2. marie <3
    die fotos sind soooo schön! so eine landschaft gibts bei uns gar nicht.
    ich hoffe, dir gehts gut und du hst eine tolle zeit.
    allerliebste grüße cari

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  3. Hallo Marie, hoffentlich findet ihr schnell wieder eine nette Stelle. Wir haben uns über deinen Blog-Eintrag sehr gefreut und sind froh, wenn es euch gut geht. Die Schilderungen aus eurer zeitl. Wahlheimat sind sehr aufschlussreich und interessant. Ganz liebe Grüße aus der alten Heimat senden Oma und Opa.

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  4. Ich packe sofort meinen Koffer!Was für ein Paradies. Und dank deiner wunderbaren Einträge sind wir ja richtig mit dabei. Bin sehr begeistert. Liebste Grüße Mami

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Danke für deinen Kommentar :)